Miniaturisierung spielt in der Medizintechnik eine herausragende Rolle. Vor allem in Hinblick auf minimal-invasive Chirurgie oder implantierbare Geräte sind sehr kleine Abmessungen der eingesetzten Werkzeuge, Aktoren und Sensoren unabdingbar. Einhergehend mit den immer weiter schrumpfenden Abmessungen, müssen auch die Folgetechnologien der Aufbau- und Verbindungstechnologie (AVT) an die neuen Anforderungen angepasst werden.
Ziel der Forschungsarbeit ist es, die elektrische Kontaktierung von medizintechnischen Produkten zu optimieren. Dabei werden die bakannten Technologien auf ihre Einsatzfähigkeit und Wirtschaftlichkeit hin untersucht und eine Empfehlung für die jeweiligen Anwendungsbereiche gegeben. Als Bewertungskriterien werden unter anderem die minimale Anschlussgröße, Langzeitstabilität, sinnvolle Anschlusslänge und Biokompatibilität untersucht.
Die ausgewählten Technologien werden am Beispiel des Kraftsensors für einen Haptischen Führungsdraht und an Zungendrucksensorarrays angewendet und überprüft. Auf Basis der Ergebnisse sollen neuartige Verfahren zur Mikrokontaktierung entwickelt werden, welche möglichst große Anwendungsspektren abdecken.


Technische Universität Darmstadt
Institut für Elektromechanische Konstruktionen
Dipl.-Ing. Tim Rossner
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