Miniaturisiertes peristaltisches Fluidfördersystem mit elektrostatischen Elastomeraktoren

Durch eine periodische Ansteuerung der Aktorelemente wandert der Hohlraum durch den Silikonkörper

Peristaltische Pumpen ahmen das aus der Biologie bekannte Prinzip der Förderung in zylindrischen Hohlorganen nach. Das Organ schnürt sich an einer Stelle ab und diese Verengung bewegt sich über die Länge des Organs hinweg.

Bei der peristaltischen Pumpe aus Opens internal link in current windowdielektrischen Polymeraktoren bildet sich durch die Kontraktion der Aktorelemente ein Hohlraum. Die periodische Ansteuerung der Aktorelemente lässt diesen Hohlraum durch die Pumpe wandern und sorgt so für den Transport des Fluids.

Eigenschaften peristaltischer Pumpen

Peristaltische Pumpen eignen sich insbesondere zur Förderung von Flüssigkeiten, die mit Partikeln beladen sind oder eine höhere Viskosität besitzen. Da diese Art von Pumpe ohne Ventile, Dichtungen und rotierende Teile auskommt, führen harte Partikel aus Suspensionen zu keinerlei Abrasionen an Kanten oder ähnlichen "unstetigen" Verläufen der Pumpenoberfläche.

Lebende Zellen sind oft von den hohen Scherbelastungen an rotierenden Teilen in konventionellen Pumpen bedroht. Auch für diese Anwendungen stellt das peristaltische Pumpprinzip eine schonende Alternative dar.

Kontakt

Technische Universität Darmstadt

Institut für Elektromechanische Konstruktionen

Mikrotechnik

Prof. Dr.-Ing. Helmut F. Schlaak

S3/06 128
Merckstraße 25
64283 Darmstadt

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+49 6151 16-4096

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