Peristaltische Pumpen ahmen das aus der Biologie bekannte Prinzip der Förderung in zylindrischen Hohlorganen nach. Das Organ schnürt sich an einer Stelle ab und diese Verengung bewegt sich über die Länge des Organs hinweg.
Bei der peristaltischen Pumpe aus
dielektrischen Polymeraktoren bildet sich durch die Kontraktion der Aktorelemente ein Hohlraum. Die periodische Ansteuerung der Aktorelemente lässt diesen Hohlraum durch die Pumpe wandern und sorgt so für den Transport des Fluids.
Eigenschaften peristaltischer Pumpen
Peristaltische Pumpen eignen sich insbesondere zur Förderung von Flüssigkeiten, die mit Partikeln beladen sind oder eine höhere Viskosität besitzen. Da diese Art von Pumpe ohne Ventile, Dichtungen und rotierende Teile auskommt, führen harte Partikel aus Suspensionen zu keinerlei Abrasionen an Kanten oder ähnlichen "unstetigen" Verläufen der Pumpenoberfläche.
Lebende Zellen sind oft von den hohen Scherbelastungen an rotierenden Teilen in konventionellen Pumpen bedroht. Auch für diese Anwendungen stellt das peristaltische Pumpprinzip eine schonende Alternative dar.

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