Taktile Displays mit dielektrischen Polymeraktoren

Taktile Displays stellen analog zu optischen Displays Informationen für den taktilen Sinneskanal dar.

Die am Institut EMK hergestellten dielektrischen Polymeraktoren eignen sich aufgrund der feinen Strukturierbarkeit besonders als Antrieb für diese Anwendungen. Es sind minimale Strukturbreiten von 1mm möglich, sodass auf einer Fläche von 4cm² bis zu 100 Aktorelemente untergebracht werden können.

Aktormatrix mit 10x10 Elementen.
Ausschnittsvergrößerung

Eine einfache Ansteuerung einer solch hohen Anzahl von Aktorelemten ist durch eine Zeilen-Spalten-Adressierung effizient möglich.

Einzelne Ansteuerung der Aktorelemente durch eine Zeilen-Spalten-Adressierung

Ein allgemeines taktiles Display kann genutzt werden, um z.B. Oberflächeninformationen in Telemanipulationsanwendungen an den Benutzer zu übertragen. Eine weitere Anwendung sind Bedienelemente mit variabler Oberflächenstruktur, wodurch allein durch erkennen der rauheren oder glatteren Oberflächenstruktur die Stellung des Bedienelemtens erkennbar wird.

Eine einfache Variante dieser Displays stellen Anzeigegeräte für Blindenschrift, sogenannte Braille-Displays, dar. Zur Darstellung der Zeichen der Blindenschrift werden acht Stifte benötigt, die je nach anzuzeigendem Zeichen zu erfühlen ist oder im Gehäuse versenkt wird.

Schematische Skizze des Antriebs eines Braille-Zeichens

Kontakt

Technische Universität Darmstadt

Institut für Elektromechanische Konstruktionen

Mikrotechnik

Prof. Dr.-Ing. Helmut F. Schlaak

S3/06 128
Merckstraße 25
64283 Darmstadt

+49 6151 16-4696
+49 6151 16-4096

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